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  • Julia Lindt

Tipps für nachhaltige Hochzeiten - Green Weddings


mehr Paare legen Wert auf Nachhaltigkeit und wollen etwas für unsere Umwelt tun. Auch wenn eure Hochzeit nicht komplett nachhaltig ist, so könnt ihr doch auf ein paar Dinge achten, um etwas für unsere Umwelt zu tun. Dafür gebe ich euch heute ein paar Tipps. Denkt daran ihr müsst nicht alles umsetzen, aber auch schon Kleinigkeiten machen einen Unterschied.


  1. Achtet bei eurer Locationwahl auf Nachhaltigkeit. Schon im ersten Schritt könnt ihr darauf achten etwas für unsere Umwelt zu tun. Es gibt Hochzeitslocations, die nachhaltige Energiequellen wie zum Beispiel Solar oder ähnliches nutzen. Bio Gutshöfe oder Bio Hotels bauen zum Beispiel einen Großteil selber an und achten darauf ihre Produkte aus der Region zu beziehen. Verzichtet auf Heizpilze oder Plastikzelte und zieht bei schlechtem Wetter lieber nach drinnen.

  2. Achtet auf die Entfernungen, Je kürzer die Strecke zur Location ist, desto eher kann auf Autos für die Anfahrt verzichtet werden. So reduziert ihr die CO2 Emission.

  3. Nehmt Aufbewahrungsboxen für übriges Essen mit. Ihr müsst einmal in der Location nachfragen, ob es möglich ist das zu machen. Nicht überall darf das aus hygienischen Gründen gemacht werden, aber eine Frage kostet nichts.

  4. Verzichtet darauf Ballons steigen zu lassen und überlegt euch etwas anderes für die Wünsche. Entweder nehmt ihr abbaubare Ballons oder wie sieht es aus mit Postkarten, die dem Brautpaar zugeschickt werden?

  5. Verzichtet auf Konfetti oder Seifenblasen in Plastikverpackungen. Nehmt doch stattdessen getrocknete Blütenblätter zum Streuen.

  6. Achtet beim Essen auf Gemüse der Saison und hochwertiges Fleisch, bei dem ihr wisst wo es herkommt.

  7. Wählt lokale Dienstleister. Auch hier ist der Fahrweg geringer und damit der Co2 Ausstoß reduziert.

  8. Achtet bei den Gastgeschenken auf Materialen und Verwertbarkeit. Kann man es verwenden oder landen Teile (auch wenn nur die Verpackung) im Müll? Wenn ihr Pflanzen nehmt habt ihr sogar 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ihr habt Dekoration und ein Gastgeschenk. Kleine Sukkulenten oder Blumensamen sind doch eine tolle Option.

  9. Solltet ihr doch ein Fahrzeug benötigen greift doch auf eine E-Kutsche zurück.

  10. Bei den Ringen könntet ihr mal in eine Schmiede gehen und fragen, ob sie Altgold verwenden können. So hat der Ring der Großmutter vielleicht doch noch einen Nutzen.

  11. Es gibt auch für die Kleidung spezielle Anbieter, die auf nachhaltige Kleidung ausgelegt sind. Fragt hier nach Global Organic Textile Standard oder Fair Wear Foundation. Ihr könntet auch etwas nehmen, das ihr in jedem Fall nochmal tragen könnt.

  12. Bei der Papeterie könnt ihr auf recyceltes Papier oder handgeschöpftes Papier setzen. Oder ihr versendet sie elektronisch.

  13. Auch die Gästeanzahl spielt eine Rolle. Je kleiner die Gesellschaft, desto weniger Müll und Energie wird benötigt.

  14. Achtet bei der Kosmetik auf vegane, tierversuchsfreie Naturkosmetik.



Kleinigkeiten machen den Unterschied. Vielleicht achtet ihr einfach bei einigen Dingen auf die Umwelt und tut ihr etwas Guten. Oftmals ist es kein Verzicht, sondern nur eine Varianz.





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